In diesem Artikel erfährst du, warum einige SMS-Nachrichten in einer Seriennachricht, wie einem Mahnlauf, unterschiedlich berechnet werden. Wir erklären, wie das Codierungsformat deiner SMS-Nachrichten die Kosten beeinflusst, je nach den Zeichen, die du im Inhalt verwendest.
Behandelte Themen:
- SMS-Codierungsformate
- Zeichenlimits in GSM7 und Unicode
- Sonderzeichen, die die SMS-Kosten beeinflussen
- Auswirkungen auf die SMS-Kosten
Schnelle Hilfe
- Überprüfe den Inhalt deiner SMS-Nachrichten.
- Stelle sicher, dass du die verwendeten Zeichen (Sonderzeichen, Emojis, etc.) kennst.
- Beachte, dass unterschiedliche Zeichen verschiedene Codierungsformate auslösen können (GSM7 vs. Unicode).
- Erkenne, dass Unicode-Nachrichten ein kleineres Zeichenlimit haben, was zu höheren Kosten führt.
SMS-Codierungsformate
Beim Versenden von SMS-Nachrichten kann das verwendete Codierungsformat je nach den im Inhalt enthaltenen Zeichen variieren. Derzeit gibt es zwei gängige Codierungsstandards: GSM7 und Unicode. Die meisten SMS-Nachrichten verwenden standardmäßig GSM7, aber wenn Sonderzeichen, Emojis oder bestimmte Symbole enthalten sind, wechselt das System zu Unicode, was das Zeichenlimit und folglich die Kosten beeinflusst.
Zeichenlimits in GSM7 und Unicode
Jedes Codierungsformat hat ein unterschiedliches Zeichenlimit pro SMS-Nachricht. Mit GSM7 beträgt das Zeichenlimit 160 Zeichen für eine einzelne Nachricht. Bei einer mehrteiligen Nachricht wird dieses Limit auf 153 Zeichen pro Teil reduziert.
Im Gegensatz dazu hat die Unicode-Codierung ein deutlich niedrigeres Limit: nur 70 Zeichen für eine einzelne Nachricht oder 67 Zeichen pro Teil in mehrteiligen Nachrichten. Dies liegt an der erhöhten Datenmenge, die zum Senden von Unicode-Zeichen erforderlich ist.
Sonderzeichen, die die SMS-Kosten beeinflussen
Bestimmte Zeichen können den Wechsel von GSM7 zu Unicode auslösen, was zu einem niedrigeren Zeichenlimit und somit zu höheren SMS-Kosten führt. Hier sind einige Beispiele für Zeichen, die die Codierung beeinflussen können:
- Akzentzeichen wie ä, ö, ü, é oder è.
- Sonderzeichen wie |, ^, {, }, €, [, ] und ~.
- Zeichen, die von Textbearbeitungsprogrammen formatiert wurden, wie „intelligente Anführungszeichen“ ‘ anstelle von ' oder “ anstelle von ".
- Backtick (`) und andere nicht standardisierte Satzzeichen.
Wenn diese Zeichen verwendet werden, wird die SMS-Nachricht automatisch als Unicode gesendet, wodurch die verfügbare Zeichenanzahl von 160 auf 70 reduziert wird, was potenziell die Gesamtkosten erhöht. Um dies zu vermeiden, ist es am besten, einfachere Zeichen oder das standardmäßige GSM7-Zeichenset zu verwenden.
Auswirkungen auf die SMS-Kosten
Der Unterschied in den Codierungsformaten ist der Grund, warum einige SMS-Nachrichten unterschiedlich berechnet werden. In deiner Seriennachricht, z.B. im Mahnlauf, können einige SMS-Nachrichten Sonderzeichen enthalten, wodurch sie im Unicode-Format gesendet werden, was aufgrund des geringeren Zeichenlimits zu höheren Kosten führt.
Wenn deine Nachricht etwa das Zeichenlimit für Unicode (70 Zeichen) überschreitet, wird sie in mehrere Teile aufgeteilt, was zu höheren Gebühren führt. Aus diesem Grund kann es vorkommen, dass du einen Unterschied bei den Kosten feststellst, manchmal das Zwei- oder Mehrfache der Kosten einer einzelnen Nachricht aus deinem SMS-Paket.
Wenn du die Auswirkungen der Zeichenkodierung verstehst, kannst du deine SMS-Kosten besser verwalten und unnötige Ausgaben vermeiden.